Einsteiger-Ansicht — alles einfach erklärt.
Forschungs-Wirkstoffe
Ausführliche Profile experimenteller Wirkstoffe, die keine Peptide sind — synthetische Moleküle aus der Neuroprotektions-, Longevity- und Nootropika-Forschung. Wir erklären Herkunft, Wirkmechanismus, präklinische Datenlage und klinischen Stand und ordnen den regulatorischen Status ehrlich ein — ohne Dosierungs- oder Anwendungshinweise.
J-147
Synthetisches Small Molecule (Curcumin-Derivat, Hydrazon-Struktur)
Experimenteller neuroprotektiver Wirkstoffkandidat aus dem Salk Institute, der nicht am Amyloid, sondern am Energiestoffwechsel der Nervenzelle ansetzt.
CMS121
Synthetisches Fisetin-Derivat (Flavonoid-Analogon) – kein Peptid, kleines Molekül
Vom Pflanzenstoff Fisetin abgeleitetes Salk-Forschungsmolekül (Maher/Schubert) – als „Geroneuroprotektor" gegen Hirnalterung und Alzheimer untersucht.
CNB-001
Synthetisches Pyrazol-Curcumin-Derivat – kein Peptid, kleines Molekül
Synthetisches Curcumin-Derivat aus dem Salk Institute – neuroprotektiver Vorläufer von J-147, ausschließlich präklinisch untersucht.
Dihexa
Synthetisches Angiotensin-IV-Analogon (N-acyliertes Peptidomimetikum) – kein natürliches Peptid
Ein synthetisches Angiotensin-IV-Derivat, dessen kognitionsfördernde Wirkung auf einer mittlerweile zurückgezogenen Forschungsgrundlage beruht.
Orforglipron
Oraler, niedermolekularer (Small-Molecule-)GLP-1-Rezeptoragonist – ausdrücklich KEIN Peptid. Chemisch ein synthetischer, nicht-peptidischer Wirkstoff, der den GLP-1-Rezeptor aktiviert; entwickelt als tablettengängige Alternative zu den injizierbaren Peptid-Inkretinen.
Der erste orale GLP-1-Wirkstoff aus einem kleinen Molekül – kein Peptid, keine Spritze, keine Einnahme-Restriktionen.

